vom epilog oder von zwischenmenschlichen beziehungen…zwischenmenschliche beziehungen sind doch irgendwie vergleichbar mit parabeln…die parabel ist die aufforderung zur erkenntnis…wenn da nicht mein herz wäre!…denn vielleicht bin ich dazu verdammt immer und immer wieder den gleichen fehler zu begehen…die konsumierenste und aufregenste von allen beziehungen ist natürlich die zum anderen…ich nenne ihn ganz einfach mal den „signifikant anderen“…alles läuft ganz nach der devise: no risk no rock ‘n’ roll…kann ich mein thirty-something single-ich überhaupt noch der gefahr aussetzen, diese eine signifikante beziehung einzugehen?…kann ich denn überhaupt vorsichtig genug sein?…widerstehen kann ich dennoch nicht!…denn diese beziehung führt mich wirklich überall hin…natürlich driftet man manchmal auch auseinander, geht andere, seine eigenen wege, findet sich wieder und geht dann wieder ein wenig zusammen…doch am ende, wenn ich ein wenig glück habe, erkenne ich mich selbst…meine reise zum ich und die essentiellste und aufwendigste aller beziehungen…
von strassenecken und von konstruktionen oder I don’t belive in happy-endings…verwundert stehen wir einander gegenüber…deine hand versperrt mir die sicht und meine hand die deine…wonderwall?…wir sind uns zwar sehr nah…aber jetzt, im nachhinein, empfinde ich das nicht mehr als romantisch…ganz im gegenteil…ich realisiere, viele sind wie du und ich…blind aber greifbar, fühlbar, berührbar…in wirklichkeit schenken wir uns kaum aufmerksamkeit…obwohl du genau vor meiner nase stehst und ich vor deiner…echtzeit…aber wir sehen einander nicht…die konzentration gilt dem, dass wir in einander fühlen, vordringen, eindringen…jeder move ist kalkuliert…ohne die courage füreinander einzustehen…vielleicht ist die post-moderne schuld…oder der einfluss von pornos…nicht die hard core action, die einem gleich in den sinn kommt…vielmehr jene art von zwei-dimensionalem substitut für emotionale und physische beziehungen…wo bleibt die menschichkeit zwischen deep throat und pride and prejudice?…wer will schon noch den weg der widerstände gehen?…alles am eigenen leib erfahren?…die vertiefung in die 2d welten der literatur, filme, onlinerealtät verringert die natürliche zwischenmenschliche interaktion…und erweitert die distanz…wir verwandeln uns in konstruierte happy-endings…verkommen zu dem flachen ende, das wir selbst kreiert haben…climax?!…hmm?!…wir sind also selber schuld?!…diplomatisch versuchen wir alles richtig zu machen, um dieses happy-end ja nicht zu gefährden…denn von klein auf prophezeit jedes einzelne image im kopf, dass beim abbiegen an der nächsten strassenecke das epische happy-end produziert wird…genau das, auf das schon seit ewigkeiten gewartet wird…aber wie real ist diese vorstellung überhaupt?…die realität erschien mir eigentlich immer als eine stetigkeit…in wahrheit ist sie jedoch viel unbeständiger…genau wie zwischenmenschliche beziehungen…dieses eine vorbestimmte happy-end kann nicht die einzige wahrheit sein…denn es gibt tausendundein dynamische wahrheiten…die wahrheit ist wie das leben – eklektisch…und eine vorgestellte poetische reise, indem wir das finden werden, wonach wir auch immer suchen…wieso hoffen wir dennoch innerlich, dass es doch irgendeine strassenecke geben wird, an der wir abbiegen werden?…und etwas weiter…vielleicht nur eine weitere tankfüllung benzin…ein weiteres blind date…ein weiteren spaziergang…einen weiteren pferdeausritt…eine weitere pfütze…wartet dort tatsächlich das happy-end auf mich(?!)…hmm?!…eigentlich sollten wir diese dramatischen film-endings niemals erwarten…ich warte von nun an lieber auf ein reales ende…nicht die art von am schluss in einen mehrstimmigen chorus gepackte und ins perfekte licht gesetzte happy-endings…denn ich will keine fabrizierten leeren versprechungen, die von überall her und jedem sein könnten…nein, ich will meine sicht nicht versperrren…ich will dich und die realität sehen, betrachten, anschauen…geleitet von der schönheit des lebens, das ich täglich zu spüren bekomme…eintauchen…you’re my wonderwall!…the end…
von meinem kern und von dessen erschütterung…dear heart…du bist so seltsam…erst gibst du der liebe eine chance…du bist liebevoll…und für eine lange zeit liebst du…bedingungslos…die falsche person…dieser liebe gibst du alles, was du zu geben hast…du öffnest dich…sperrangelweit…du bist im freien fall…unvorsichtig…du verschwendest keinen gedanken daran, dass du jemals verletzt werden könntest…für eine kleine ewigkeit…obwohl du spürst, dass das andere herz dich nicht so sehr liebt…unsignifikant…dennoch liebst und liebst du es weiter…signifikant…in der hoffnung, dass du und das andere herz euch auf halben wege trifft…magnetisch in der mitte…dann kommt ohne vorwarnung eine zeit, in der du stück für stück verletzt wirst…nicht nur so ein klitzeskleines aua…nein!…du wirst immer wieder schwer verletzt…das geht tief…du bist brutal erschüttert…im kern…ja!…du bist gebrochen…alle um dich herum bemerken es…du bist am ende und willst nichts mehr von der liebe wissen…never ever again…warum solltest auch?…nachdem du durch soviel schmerz, leid, tränen, lügen und scheisse gegangen bist…zu diesem zeitpunkt kapierst du endlich: du wurdest brutal aus der brust gerissen und in tausendundein stückchen zertrümmert…auf dir wurde herum getrampelt und du wurdest einfach auf dem boden liegen gelassen…ohne schadensbegrenzung…ohne vakuum…ohne sicherheitsnetz…mein liebes herz, das alles tut mir wahnsinnig leid…verzeih mir, dass ich dich durch solch eine tortur geschleift habe...sieh es mir nach, dass ich dich auch aus diesem grund weggesperrt habe…in eine kleine eng eingeschnürte „heart shaped box“…ich wollte nicht, dass du jemals wieder solche höllenqualen erleidest…dass du wieder zum opfer einer fleischfressenden pflanze wirst…dass du in deinem stolz und in deiner ehre verletzt wirst….never ever again…als dann dieser neue typ in meinem leben aufkreuzte, hielt ich dich deshalb weiter gefangen…als geisel im tresor meiner seele…und das obwohl du unentwegt geflüstert hast, dass ich diesem neuen typen wenigstens eine chance geben soll…deine worte waren: „go for love!“…während kopf-und bauchgefühl unentwegt predigten: „no chance love“…also hielt ich dich weiterhin wohl behütet unter verschluss…schutz-mechanismus…aber dann hast du angefangen wie eine löwin für ihn zu kämpfen…allen widerständen zum trotz hast du wild und laut gegen die wände deiner box geschlagen, rebelliert, gewütet…und versucht aus meinem labyrinth zu entfliehen, auszureissen, zu entkommen…ich kam nicht umhin mich zu fragen warum du nach allem was du durchgemacht hast, dich ausgerechnet diesem typen gegenüber öffnen wolltest…das überraschte, erstaunte, beeindruckte mich…dieser typ musste demzufolge etwas ganz besonderes sein…vielleicht sogar signifikant…wenn selbst du der liebe eine zweite chance geben wolltest…es wieder vesuchen, ausprobieren, wagen wolltest…so hast du mich also grenzenlos überwältigt…ich gab nach und befreite dich aus deiner box…vogelfrei…vielleicht wollte ich auch lieber auf dich als auf meinen verstand hören…vertrauen…jetzt fühle ich, du bist verheilt…dir geht es besser als je zuvor…du hast es geschafft mich von dem „mädchen mit dem gebrochen herzen“ wieder in das „mädchen mit dem verliebten lächeln“ zurück zu verwandeln…mittlerweile habe auch ich ein gutes gefühl, was diesen neuen typen in meinem leben betrifft…bezaubernde kern-erschütterung…tausenddank mein herz…love, yeşim…
von mann sein oder nicht sein, das ist hier die frage oder von man up, grow a beard and some balls…heute möchte ich euch von einem kulturellen phänomen berichten, dem ich in letzter zeit immer häufiger begegne…„man-child“…oder lasst es mich etwas wissenschftlicher formulieren: homo juvenile…thirty-something babyfaces…von bartwuchs keine spur…klamottentechnisch bei pubertärer streetwear hängen geblieben…baggy pants…oversized t-shirts…goldener bling bling um den hals…stets mit einem cappy auf dem kopf…eigentlich lächerlich…rechts- oder linksträger?…hmm?!…jeder weiss, dass sie darunter ihre geheimratsecken und ersten grauen haare unweigerlich verstecken…nicht zu vergessen der rucksack, den sie stets wie ein schuljunge mit sich herumtragen…den führerschein besitzen sie auch nicht…bevorzugtes fortbewegungsmittel sind daher bmx und skateboard…oder die mum fährt sie um den block…auch in einer frau suchen sie ihre mum…die ihnen das händchen hält und für sie kocht, putzt und wäscht…wohlmöglich auch alle rechnungen bezahlt…von richtigen frauen verstehen sie sowieso nichts…geschweige denn, dass sie ihnen gewachsen sind…süchtig nach aufmerksamkeit…unreif, verspielt, unvollkommen, veantwortungslos…dennoch wandeln diese typen mit stolz geschwelter brust durch die stadt – von einer party zur andern…falscher stolz…denn ihr kalenderalter steht mit ihrem verhalten und ihrer attitüde nicht im einklang…sie sind einfach nicht ernst zu nehmen…sie stecken in einer welt zwischen „er’s guter junge“ und „whatta man“…ich komme nicht umhin mich zu fragen warum sie sich so vehement verweigern erwachsen zu werden…konsequenterweise geht doch damit das zum mann werden einher…ist ihnen das nicht bewusst?…hmm?!…ist seinen mann stehen nicht mehr erstrebenswert?!…derweil könnten sie doch männer von grösse sein…warum also der drang für immer und ewig ein kleiner junge zu bleiben?…I don’t get it…sie verkommen lieber zu stereotypen, deren grösste leidenschaft in spielzeug besteht…fussball, videospiele, poker oder wetten zocken…davon verstehen sie was…ihre expertise sind cartoons und comic-helden…batman, spiderman und co…but it’s time to be a man…to be even superman…hmm?!…man-child…they are lost boys…lost causes…lost loves…a chain of fools…
von dr.mcdreamy und dr.mcsexy oder wie es in der notaufnahme von manhattan zugeht…ein erfahrungsbericht sozusagen…naja, aber mal von vorn…fever all through the nite…morgens zwinge ich mich zu einer eiskalten dusche, aber mir wird nur schwarz vor augen…ich weiss auch nicht mehr so genau, wie ich es geschafft habe mich anzuziehen, mit der subway zum office zu fahren und mich dann halbwegs auf meinen bürostuhl zu setzen…meine kollegen schauen mich an als komme ich von der unterwelt…naja, so blass und blutleer wie ich aussehe, ist das ja auch kein wunder…ich checke meine e-mails, arbeite halbherzig an einem paper und versuche hauptsächlich meine kotzgefühle zu ignorieren…high von den ganzen schmerzmitteln bringe ich den tag dann doch irgendwie hinter mich…nur um mich nach der arbeit mit noch mehr medikamentennachschub zu versorgen…also renne ich zum zehnten mal in die duane reade pharmacy bei mir um die ecke…zu allem unglück, erkennt mich die apothekerin wieder und meint doch tatsächlich, dass sie mir nichts mehr verkaufen kann, das mir eventuell weiterhelfen würde…ich bräuchte antibiotika und sie könnte mir das leider nicht ohne rezept verkaufen…ich solle doch in eine walk-in-clinic, um mir solch ein rezept zu holen…da ich es vor lauter schmerzen nicht mehr aushalte, mach ich mich also auf den weg zur beth israel medical group auf der 34th street…erstmal schock: zustände wie in der dritten welt…überfüllter warteraum und ich bin wie immer am ende der blöden warteschlange…wenigstens akzeptieren sie kommentarlos meine personal health insurance card…nach einer endlos erscheinenden zeit, in der mein ohnehin schon schwaches immunsystem alle noch vorhandenen bakterien und viren des wartebereichs absorbiert, gibt sich endlich jemand mit mir ab…und mit jemand, meine ich die frau am front desk…sie teilt mir ganz trocken mit, dass sie hier nix für mich tun können…„eh hallooo, seit wann stellen arzthelferinnen die diagnose?!“…„tja, wir dürfen ihnen kein blut abnehmen, d.h. sie müssen zunächst einmal in den emergency room“…„hä, dachte das hier ist bereits eine klinik“…„ja, aber wir haben keine berechtigung blutuntersuchungen vorzunehmen und für ihren fall ist dies erforderlich“… „na toll, danke für’s gespräch“…also winke ich mir im halb-delirium ein taxi…der indische taxifahrer mit einem weissen turban auf dem kopf will mich über’s ohr hauen und fährt erstmal zweimal um den block…aber auch nur bis ich ihm meinen reim um die ohren haue: „I’m very sick, if you don’t hurry up, I will throw up“…innerhalb von zwei minuten katapultiert er mich vor der notaufnahme aus dem taxi…endlich am tatort NYU medical center 33rd street/1st avenue angelangt…puh, erst einmal keine blutüberströmten waffenopfer in sicht…aber dafür götter in weiss…die ärzte sehen aus wie hollywood schauspieler…einer süsser als der andere…ich drifte wohl schon in eine traumwelt ab…wow…dabei sehe ich aus wie ein stück scheisse…wieso kann ich denn nicht fantastisch aussehen, wenn ich krank bin?!…damn it!…die schmerzen sind mittlerweile unerträglich…irgendwie ist es sehr viel amüsanter das alles im tv mit george clooney im „emergency room“ zu sehen als selbst mit unerklärlichen schmerzen dort zu sitzen…zunächst einmal komme ich in einen vorraum…alles sieht trostlos und deprimierend aus…dort werden dann meine daten aufgenommen und ich muss auf einer skala mit unglücklichen smileys von 0 bis 10 angeben, wie stark meine schmerzen sind…ich gebe unverwandt smiley no. 10 an…ein totunglücklicher smiley – damit das mal klar ist…aber im nachhinein dachte ich mir dann auch, dass smiley no. 10 erst dann wohl gilt, wenn man reanimierend mit aus der brust ragenden und blutspritzenden knochen durch einen helikopter eingeliefert wird…naja, vielleicht war’s ja auch bloss smiley no. 8…who cares!…dann ging es weiter in den nächsten wartebereich und wie kann’s denn auch anderes sein, voll gepackt mit kranken menschen…man stellt sich ja eine notaufnahme in new york immer so vor, als ob dort pausenlos noch an der nadel hängende drogensüchtige hereintaumeln…aber dem war nicht so…in der wartehalle saßen ein dunkelhaariger junge mit dem arm in einer schlinge und seine überfürsorgliche mutter, die versuchte per handy die lieferanten für seine bar mitzvah umzudirigieren…dann wurde ein dicker bewusstloser mann auf einer trage hereingerollt, dessen beine bluteten und der zum glück gleich wieder weggerollt wurde…und dann kamen noch drei koreanische teenager, die sich lauthals um einen scheinbar verletzten typen stritten…ab und zu kam eine krankenschwester vorbei und nahm weitere daten auf…adresse, medizinische vorgeschichte, sozialversicherungsnummer…gründlich sind sie ja, die amerikaner…wollt ihr noch einen security check, fingerabdrücke und meinen lebenslauf???…dann fragte mich jemand noch, ob meine schmerzen auf „domestic abuse“ – einen schlagenden ehemann – zurückzuführen waren…„eh nee du lass mal, ich bin single“…aber danke, dass ihr mich jetzt auch noch daran erinnert habt, dass ich hier mutterseelenallein bin…als wiedergutmachung bekam ich von einem verdammt gut aussehenden krankenpfleger eine charta mit meinen rechten als patientin ausgehändigt…ich hatte das recht, stellte ich fest, behandelt zu werden, unabhängig von geschlecht, religion, herkunft, ethnizität, staatsbürgerschaft und so weiter und so fort…das finde ich ja alles ganz klasse, aber kann ich bitte mit nem arzt sprechen???…das war doch nun genug bürokratie, ein bisschen behandlung wäre nun auch nicht schlecht…kaum eine halbe stunde später gelangte ich ins behandlungszimmer…naja ok, zimmer ist vielleicht ein bisschen untertrieben…eigentlich war es vielmehr ein riesiger saal und die patienten wurden durch einzelne vorhänge voneinander getrennt…dann musste ich so ein patientenvorhangkleiddingsenbumsen anziehen…hinten alles offen auf durchzug…na super…halbnackt und dann auch noch peinlich berührt…naja, in meinem desolaten zustand war der versuch zu flirten sowieso tabu…eigentlich hatte ich zu diesem zeitpunkt auch schon die hoffnung aufgegeben, jemals einen arzt zu gesicht zu bekommen…aber dann riss ein doktor oder besser gesagt der attraktivste mann des ganzen emergency rooms den vorhang beiseite und betrat my land of misery…er wirkte so, als hätte er heute bereits mehrere zehntausend wunden verarztet…wie ein kriegsheld…schmacht…in der erwartung, dass er mir endlich etwas zur schmerzlinderung injizieren und mich von meinem elend befreien würde, bekam ich ein schiefes lächeln zu stande…aber weit gefehlt!…er orderte erstmal, röntgen, ultraschall, urin- und bluttests an…warum auch nicht?!…für dich würde ich auch eine niere spenden…von mir aus auch nur mit einer lokalen betäubung…und das alles nur, um dir beim operieren zu zuschauen…aahw alle tests wurden dann im zeitlupentempo durchgeführt…der krankenpfleger, auch nicht von schlechten eltern, misst mein fieber…39,5°C…zu allem überfluss, muss ich mich vor ihm dann auch noch übergeben…natürlich nicht so sexy, aber wir sind ja zum glück in einer notaufnahme…das ist hier ja alltag…am tropf hängend und stunden später, fieberwahn oder was auch immer…mein doktor mit dem lächeln wie aus der zahnpasta-werbung kommt endlich mit den testergebnissen zurück…„alles in ordnung mit ihnen…physisch fehlt ihnen überhaupt nichts…sie sind total gesund…wir können ihnen nicht helfen!“…grins grins…„sie sind somit entlassen“…„waaaaaas?!…bin ich im falschen film oder was?!…ich glühe vor lauter fieber und hab mir soeben die seele aus dem leib gekotzt…live und in farbe…wenn mir physich nichts fehlt, wieso fühlen sich dann meine schmerzen so verdammt reeeeeeaaaaaal an???“…meine stimme vesagt…„üff, kann ich bitte mit dem hässlichen doktor von da hinten sprechen?!…der hier blickt nix…haaallooo, kann sich jetzt der richtige arzt um mich kümmern???…biiitteee!!!“…er lächelt milde und geht davon…aber ich will ihm nur noch die visage polieren…ich starte einen letzten versuch und frage den krankenpfleger: „können sie mir wenigstens antibiotika gegen die schmerzen verschreiben?!“…„nein, wir haben keine berechtigung rezepte auszustellen…dafür müssen sie mit ihren testergebnissen in eine walk-in-clinic, aber die hat jetzt wohl um diese uhrzeit leider schon zu“…„whaaaaaaaat?!…das kann doch wohl nicht wahr sein, da war ich heute doch schon!!!“…sechseinhalb stunden hatte ich mittlerweile damit verbracht professionelle/ärztliche hilfe in anspruch zu nehmen…noooooot!!!…vielleicht hatte ich das recht von dr.mcdreamy und dr.mcsexy behandelt zu werden, aber mein recht geheilt zu werden, blieb bei dem ganzen dschungel der patientenrechte auf der strecke…oohw new york, what you do to me…
writin' is like travellin' and dreamin' at the same time -
you totally get lost in your thoughts whilst being driven by your emotions!
herzlich willkommen in meiner gedankenwelt…meine welt besteht aus gedankenfetzen…darin gibt es keine klassisch und korrekt vollendeten sätze…vielleicht liegt das auch daran, dass ich meine sätze einfach nicht vollenden will...wie auch immer...alles wird hier kleingeschrieben, denn so gross bin ich auch wieder nicht...in meinem gefühlschaos steht alles für sich und alles wird getrennt durch „punkt punkt punkt“...aber alles gehört auch irgendwie zusammen...klar verwirrend!?...sind ja auch meine gedanken…mit denen kann ich machen was ich will...meine gedankenfetzen führen mich überall hin…auf umwege...auf abwege…manchmal auch auf einen sprint oder sogar auf einen marathon…mal abstrakt und mal konkret...jeden montag des kommenden jahres nehme ich euch mit auf meine reise: auf die suche nach erkenntnis...durch das dickicht meiner seele...durch den dschungel meiner gefühlszustände...durch die einzelnen frequenzen meines herzens...keine sorge!...meine gedankenfetzen sind stets erfüllt mit dem prozess des lebens und lernens und verlangens und verlierens mit lieben und lachen und mit dem versuch all die kleinen lücken dazwischen zu füllen…erkenntnissuche ist ja auch schon mal was...